Lieferperformance auf Top-Niveau – Stephan Kruse (Dräger) und Stefan Ulrich (Simon Hegele) im Interview

Die Implementierung der Produkte der Dräger Safety AG & Co. KGaA bei Dienstleister Simon Hegele ist erfolgreich abgeschlossen.

Am 19.08.2019 haben sich Stephan Kruse, Head of Global Operations der Drägerwerk AG & Co. KGaA, und Stefan Ulrich, geschäftsführender Gesellschafter bei Simon Hegele im Interview zu den Herausforderungen, der aktuellen Zufriedenheit sowie den Perspektiven und zukünftigen Zielsetzungen geäußert.

Mit Aufschaltung weiterer Volumina von Dräger Safety haben beide Partner im Rahmen der Umstellung eine steile Lernkurve durchlaufen. Hr. Kruse, wie sehen Sie Situation heute?

SK: Die Logistik läuft wieder stabil. Das ist erfreulich, denn unsere Liefertreue ist äußerst wichtig für unsere Wettbewerbsfähigkeit.

Wie haben Sie es geschafft, das aktuelle Niveau zu erlangen?

SU: Wir haben gemeinsam unmittelbar nach der Umstellung festgestellt, dass es Aufholpotenzial in den Abläufen gab und der Klärungsbedarf sowie die Optimierung zunächst mehr Kapazitäten in Anspruch genommen hat, als im Rahmen der Planung angenommen. Daher mussten wir zunächst sowohl in großem Stil interne Ressourcen hinzuziehen als uns auch mit externen Kräften verstärken.

SK: Wir haben verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um die Liefersituation in den Griff zu bekommen. Wir haben Abläufe verbessert, die Lagerstruktur optimiert und die Mitarbeiter trainiert. Ein weiterer Schwerpunkt lag darin, Prozesse transparent zu machen, die dauerhaft täglich überprüft werden.

Was brachte letztlich den Durchbruch?

SU: Dies waren sicherlich mehrere Stellhebel: Konkret geholfen hat sicherlich, dass Dräger die Lieferzeit übergangsweise um 3 Tage erhöht hat, um eine höhere Verlässlichkeit gegenüber seinen Kunden gewähren zu können. Dies hat den Projektbeteiligten wiederum die erforderliche Luft verschafft.

Welches Fazit ziehen Sie aus den Erfahrungen der letzten Monate?

SK: Das System einer Lieferkette ist empfindlich. Sobald es auch nur an einer Stelle hakt, ist der ganze Ablauf unterbrochen.

SU: Komplexe Projektanläufe wie dieser, erfordern grundsätzlich ein enges und konstruktives Miteinander. Dass wir hierbei jeweils noch auf eine Mannschaft zurückgreifen konnten, die den unbedingten Willen gezeigt hat, das Projekt zum Erfolg zu bringen, hat natürlich geholfen.

Wie ist die Zukunfts-Perspektive für die gemeinsame Zusammenarbeit?

SU: Aus den Herausforderungen der vergangenen Monate ist unser Team in Raunheim gestärkt hervorgegangen. Das Feedback des Dräger-Managements bezüglich unserer Leistung ist sehr gut. Wir setzen alles daran, den erfolgreich eingeschlagenen Pfad der kontinuierlichen Verbesserung beizubehalten und haben uns daher weitere Effizienzziele gesetzt, die wir durch gemeinsame Prozessverbesserungen in den nächsten Monaten erreichen wollen. Bei allen Beteiligten bedanke ich mich an dieser Stelle für ihr hohes Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit!

SK: Wir haben die Zusammenarbeit mit Simon Hegele erweitert. Im Zuge der Projektarbeit der letzten Monate nutzt Dräger nun auch Simon Hegele für die Distribution des Portfolios der Sicherheitstechnik.

Herr Kruse, Herr Ulrich vielen Dank für das Interview!

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